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Übungen - Meldung vom 20.06.2010

23-Stunden-Übung für THW-Jugend und Jugendfeuerwehr war ein voller Erfolg

Als am 19. und 20. Juni zahlreiche Fahrzeuge von THW, Feuerwehr und DRK durch Ahrensburg und Umgebung fuhren, war keinesfalls ein Katastrophenfall eingetreten. Vielmehr war es die mittlerweile dritte 23-Stunden-Übung der Ahrensburger THW-Jugend. Insgesamt vierzig Jugendliche von einer Jugendfeuerwehr und drei THW-Ortsverbänden durften diverse Einsätze abarbeiten, wie sie auch bei den Erwachsenen THW-Helfern vorkommen können. Darunter Highlights wie ein Deichbruch, Verkehrsunfall, Vermisstensuche im Ketchupwerk und ein Hausbrand. Dabei demonstrierten die Jugendlichen eindrucksvoll die Initiative FEUERWERK des Länderverbandes HH/MV/SH.

Als Unterkunft während der Übung diente den 40 Jugendlichen, den 45 erwachsenen Begleitpersonen und 23 Fahrzeugen von THW, Feuerwehr, TEL und DRK in diesem Jahr aus Platzgründen die Stormarnschule in Ahrensburg.

Auch in diesem Jahr wurden die Jugendlichen vom THW wieder per Los in vier Bergungsgruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekam zudem Unterstützung von jeweils zwei Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Ahrensfelde. "So arbeiten auch Jugendliche von verschiedenen Organisationen und Ortsverbänden in einer Gruppe zusammen", erklärt Organisator Fabian Oving, Jugendbetreuer beim THW Ahrensburg. Bei der Übung standen Spaß und Miteinander im Vordergrund.

Am Samstag um 18:00 Uhr schrillte an dem Wochenende das erste Mal die Alarmglocke. Einsatz für die erste Bergungsgruppe: „Vermisste Personen nach Explosion auf einen Industriegelände in Ahrensburg." Dieser Einsatz führte die Bergungsgruppe direkt zur Gewürzfabrik der Firma Hela. Schnell war klar, hier wird Unterstützung gebraucht. Somit folgten auch die ersten Einsätze für die anderen drei Bergungsgruppen. Außerdem wurde das Deutsche Rote Kreuz angefordert, welches die geretteten Personen medizinisch versorgen sollte.

Die Vermisstensuche war nur der Auftakt zu einer Reihe von weiteren spannenden Einsätzen. Gegen 21:00 Uhr ging es für die Bergungsgruppen zur Unterkunft des THW-Ortsverbandes Ahrensburg. Dort wurden nach einer Explosion im Keller drei Menschen vermisst. Mit Hilfe der Fachgruppe Ortung des THW-Ortsverbandes Hamburg-Nord durften die Jugendlichen hier die elektronische Ortung ausprobieren, mit der man auch die kleinsten Geräusche im Inneren des Gebäudes lokalisieren konnte. Da alle Türen versperrt waren, mussten die Vermissten anschließend durch ein Kellerfenster gerettet werden.

Mehr zu lesen von der Übung gibt es auf der Homepage des OV Ahrensburg

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