Das Technische Hilfswerk ist als "Einsatzorganisation" mit seinen Helferinnen und Helfern im Einsatzfalle unter Umständen nicht nur mit körperlichen sondern auch mit psychischen/seelischen Belastungen konfrontiert. Gerade die belastenden psychischen Belastungen stehen im Mittelpunkt der psychosozialen Unterstützung (PSU) und dem darin enthaltenen Teilgebiet der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV). Dabei unterscheidet man im Bereich der PSNV die beiden Gebiete der "Opfer- und Angehörigenhilfe" (durch Notfallseelsorger bzw. Kriseninterventionsteams) sowie die "Einsatzkräftenachsorge" (durch Peers und psychosoziale Fachkräfte mittels der amerikanischen Methode CiSM / SbE). Das Einsatznachsorge-Team THW Nord steht allen Helferinnen und Helfern des Technischen Hilfswerk zur Verfügung. Es soll Einsatzkräfte, die mit außergewöhnlichen Situationen konfrontiert wurden, emotional entlasten sowie die unmittelbaren Folgen und etwaige Spätschäden eines traumatisierenden Ereignisses reduzieren.