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Vielfältiges Übungsszenario nach Meteoriteneinschlag

Ein nicht erkannter Meteorit ist über Sibirien abgestürzt und hat mit seinen glühend heißen Teilen auch Deutschland getroffen - so lautete das fiktive Übungsszenario, welches am vergangenen Wochenende die Kräfte des THW-Regionalbereichs Schwerin forderte.

Es galt Löschwasser über eine Strecke von 1,7 Kilometer zu pumpen, Personen zu retten, die ortsansässige Infrastruktur mit Strom zu versorgen und ein einsturzgefährdetes Gebäude niederzulegen.

Während zur Bekämpfung von Waldbränden am Samstag in Demen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) eine 1,7 Kilometer lange Förderstrecke für Löschwasser mit Schläuchen und Aluminiumrohren in Betrieb genommen wurde, durchbohrten die Ortsverbände Schwerin und Wismar mit ihren Bergungsgruppen Wände eines alten Melkstandes, um die Rettung von zwei Personen zu üben. Aufgrund der Einsturzgefährdung wurde das Gebäude im Anschluss durch die Fachgruppe Räumen aus Waren mit Unterstützung der Bergungsgruppen zu großen Teilen niedergelegt. Die Fachgruppe Elektroversorgung aus Rostock musste parallel zu den anderen zu absolvierenden Aufgaben aufgrund eines Ausfalls der Energieversorgung Strom in das Klärwerk einspeisen um eine Havarie zu verhindern. Bereits am Vorabend war der Bereitstellungsraum für die großangelegte Übung errichtet und die Förderstrecke aufgebaut worden, um Löschwasser aus dem nahe gelegenen See für die Feuerwehr entnehmen zu können.

Bei der zweitägigen Alarmierungsübung kamen, trotz parallel stattfindender Bereichsausbildung Ladekran und zuletzt hoher Einbindung der ehrenamtlichen Helfer in Einsätzen und bei sonstigen Veranstaltungen insgesamt mehr als 70 Ehrenamtliche Helfer/innen aus den Ortsverbänden Schwerin , Rostock, Wismar, Parchim, Bad Doberan und Waren zum Einsatz. Dazu kamen sieben hauptamtliche THW-Mitarbeiter sowie ca. 10 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Demen.

Die Übung forderte die Einsatzkräfte durch das ungewöhnliche und weiträumige Szenario, welches eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsatzoptionen abdeckte.

Ein besonderes Dankeschön für die umfangreiche, unkomplizierte und freundliche Unterstützung zur Vorbereitung sowie Durchführung der Übung möchten wir der Gemeinde Demen, dem Zweckverband Schweriner Umland, der WEMAG Netz GmbH, der freiwilligen Feuerwehr Demen und der Bundesforst aussprechen. Dank diesen und weiteren Beteiligten war die Durchführung der Übung einer voller Erfolg.

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