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Katastrophe in der Schwimmhalle?

Am 7. November übte der OV Elmshorn gemeinsam mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) die Rettung von Personen im Wasser.

13 Einsatzkräfte des OV Elmshorn begaben sich gemeinsamen mit der DLRG aus Elmshorn in der Elmshorner Schwimmhalle ins kühle Nass, um das Retten von Personen aus einem Gewässer zu üben. Originär keine THW-Aufgabe, allerdings kann die Auseinandersetzung mit so einem Thema nicht verkehrt sein. Neben dem standen natürlich die Schnittmengen zur DLRG und der Spaß im Vordergrund.

Das hat sich sicherlich der ein oder andere Badegast am vergangenen Mittwoch im Elmshorner Badepark gefragt, als die 13 Kameraden der 1. Bergungsgruppe und der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen in Einsatzanzügen am Beckenrand entlanggingen.

Entwarnung: Das THW Elmshorn war wieder einmal zu Gast bei den Kameraden der DLRG Ortsgruppe Elmshorn. Diesmal sollte nicht ein Boot geslippt oder Erste-Hilfe Ausgebildet werden.
Der Grund war eine detaillierte Ausbildung: „Verhalten bei Einsatzkraft im Wasser.“ Denn nicht nur bei einer Zusammenarbeit mit der DLRG, sondern auch bei Einsätzen der Bergungsgruppen am Wasser, wie zum Beispiel beim Stegebau oder bei der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen, die oft an unbekannten Wasserstellen ihre Arbeit verrichtet.
Wie reagiert man jedoch, wenn jemand unfreiwillig ins Wasser fällt trotz Rettungsweste und ASA Sicherung (eine Sicherung mit einem Brustgurt und Leinenverbindung).  Zuerst gab es eine Einweisung durch den Technischen Leiter Alexander Girke in die Rettungsgeräte der DLRG, dann hieß es 50m Schwimmen und 50m Schleppen in Einsatzjacke und -hose. Hier kam der eine oder andere Helfer schon an seine Leistungsgrenze. Nach einer kurzen Pause wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe übte Einsatzkraft im Wasser, jetzt zusätzlich zum Einsatzanzug mit einer Wathose, die andere Gruppe übte Einsatzkraft im Wasser mit Rettungsweste.

Wie schwer es ist, mit einer vollgelaufenen Wathose zu schwimmen und dann von Helfern an Land gezogen zu werden, war jedem anzusehen.
Umso erleichterter waren die Gesichter, nach einem Sprung ins Wasser und der sich nach wenigen Sekunden öffnenden Rettungsweste.

Als letzte Übungseinheit galt es den sogenannten Wurfsack möglichst in greifbarer Nähe des im Wasser Verunfallten zu werfen.

Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, die rettende Leinenverbindung einer Person in ca. 15m Entfernung so zu zuwerfen, dass Sie ohne große Komplikationen gegriffen werden kann.

Nach gut zwei Stunden waren alle Beteiligten um einige Erfahrungen reicher und bei einem Kaltgetränk im Ortsverband endete der Dienst.

Wir bedanken uns bei der DLRG Elmshorn für die gute Ausbildung und ein ganz großer Dank geht an den Badepark, der uns seine Zustimmung für das Üben in Einsatzbekleidung gab.

Wir weisen darauf hin, dass vorab die Einsatzanzüge gereinigt und nachgespült wurden.

OV Elmshorn, M. Gramsch, R. Hansen, A. Girke

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