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THW unterstützte beim OSZE-Ministerratstreffen 2016 in Hamburg

Mit vielfältiger infrastruktureller Hilfe unterstützte das Technische Hilfswerk die verschiedenen Sicherheitsbehörden, mit seiner technischen Hilfe uns seiner Ausrüstung einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung mit sicherzustellen.

Über 450 (diese Zahl ist noch nicht endgültig) Helferinnen und Helfer aus dem LV Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, insbesondere natürlich die Einsatzkräfte aus Hamburg und dem hamburgnahen Bereichen waren im Einsatz. Zu Spitzenzeiten waren es bis zu 90 Kräfte gleichzeitig.
Materiell unterstützt aus dem ganzen Landesverband, ergänzt um Materialien aus den LV Bremen-Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, und Berlen-Brandenburg-Sachsen-Anhalt wurden die Einsatzbereiche wie zum Beispiel bei den Messehallen unter anderem mit Lichtmasten ausgeleuchtet. Mit Netzersatzanlagen mit bis zu 200 kVA und entsprechender Verkabelung wurde in verschiedenen Bereichen die Elektroversorgung sichergestellt.

Zusätzlich ergänzte das THW den Stab für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr mit einem Fachberater beziehungsweise einer Fachberaterin im Schichtwechsel.

Mit EGS-Systemen wurden lkw-unterfahrbare Kabelüberführungen in mehreren Straßenbereichen gebaut. Auch im Bereich Verpflegung wurde unterstützt. Im weiteren Umfeld fand weitere Unterstützung der Polizei statt. Neben dem niedersächsischen Gifhorn fand dies auch in Fuhlendorf in Schleswig-Holstein bis hin zur dänischen Grenze statt.
Wie es die Bundespolizei in ihrer Abschluss-Pressemitteilung (s.u.) schrieb, gilt auch für das THW: Getreu der Fußballer-Weisheit von Sepp Herberger "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", wird sich das THW nach Abschluss des OSZE-Ministerratstreffens auf den 2017 anstehenden G20-Gipfel in Hamburg mit derselben Intensität und Professionalität vorbereiten.

Hier die abschließenden bilanzierenden Pressemitteilungen (ots) der Polizei Hamburg und der Bundespolizei

Polizei Hamburg:
OSZE-Ministerratstreffen - Hamburg präsentiert sich als guter Gastgeber
Hamburg (ots) - Zeit: 8. und 9. Dezember 2016 Ort: Hamburg
Das OSZE-Ministerratstreffen (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) und damit einhergehend einer der größten Einsätze in der Geschichte der Polizei Hamburg neigt sich dem Ende. Die Polizei Hamburg hat sich seit Monaten unter der Leitung des Polizeiführers Hartmut Dudde hochprofessionell und akribisch auf diesen Großeinsatz vorbereitet. Unter seiner Verantwortung waren rund 10.500 Polizisten aus allen Bundesländern im Einsatz, um die Sicherheit der Außenminister und ihrer Delegationen zu gewährleisten. Den Einsatzkräften ist es gelungen, im Umfeld der OSZE-Tagung für einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu sorgen. Dabei wurden die Grundrechte der Hamburgerinnen und Hamburger gewahrt und die unvermeidbaren Einschränkungen so gering wie möglich gehalten.
Die angemeldeten Demonstrationen verliefen wie erwartet weitestgehend friedlich.
Gesamteinsatzleiter Hartmut Dudde: "Die monatelange Vorbereitung hat jetzt Früchte getragen. Polizisten aus ganz Deutschland aber auch viele Einsatzkräfte von der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen und der Bundeswehr haben uns bei der Bewältigung dieses Großeinsatzes unterstützt und dafür gesorgt, dass sich die Außenminister und ihre Delegationen in unserer Stadt sicher fühlten."
Polizeipräsident Ralf Martin Meyer: "Die Polizeien der Länder und des Bundes haben mit großem Engagement dazu beigetragen, dass wir unseren Beitrag als guter Gastgeber leisten konnten. Mein besonderer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die uns mit viel persönlichem Engagement, Herzblut und Professionalität unterstützt und damit maßgeblich zum Erfolg dieses Einsatzes beigetragen haben."

Zwischenbilanz der Bundespolizeidirektion Hannover nach dem OSZE-Ministerratstreffen 2016
Einsatzkonzept geht auf
09.12.2016 – 19:25
Hamburg (ots) - Nach Beendigung des OSZE-Ministerratstreffens 2016 in Hamburg zieht die Bundespolizei eine positive Zwischenbilanz.
"Unser Einsatzkonzept ist voll aufgegangen" resümierte der Einsatzleiter der Bundespolizei, Leitender Polizeidirektor Thomas Przybyla. "Trotz des hohen Umfangs der Sicherheitsmaßnahmen im Bahnbereich und am Flughafen Hamburg wurden Reisende nur im geringen Maße beeinträchtigt."
In der Spitze waren rund 2700 Einsatzkräfte der Bundespolizei in Hamburg im Einsatz. Durch eine sichtbare Präsenz in den Zügen und Bahnhöfen, sowie am Flughafen kam es zu keinen Störungen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei. Der Bahn- und Luftverkehr in Hamburg lief reibungslos ohne Beeinträchtigungen.
Die Bundespolizeidirektion Hannover hat so zu einem reibungslosen Verlauf des OSZE-Treffens beigetragen.
Die polizeiliche Präsenz auf den Bahnhöfen und in Zügen entsprach dem Sicherheitsbedürfnis vieler Bahnreisender. Die Beamten trafen dabei auf verständnisvolle und freundliche Menschen.
Die Ankunft der Delegationen der OSZE-Konferenz am Hamburger Flughafen verlief störungsfrei. Für alle anderen Fluggäste am Hamburg Airport - Helmut Schmidt gab es keine Einschränkungen.
Die Bundespolizeidirektion Hannover wurde durch Beamte der Bundespolizei aller Bundespolizeibehörden aus dem Bundesgebiet unterstützt. Zur Bewältigung der komplexen Aufgaben war das gesamte Spektrum der bundespolizeilichen Kräfte und Fähigkeiten gefordert.
Leitender Polizeidirektor Thomas Przybyla lobte die professionelle Arbeit seiner Einsatzkräfte und hob insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Polizei Hamburg und dem Bundeskriminalamt hervor.
Getreu der Fußballer-Weisheit von Sepp Herberger "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", wird sich die Bundespolizeidirektion Hannover nach Abschluss des OSZE-Ministerratstreffens direkt auf den 2017 anstehenden G20-Gipfel in Hamburg mit derselben Intensität und Professionalität vorbereiten.

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