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THW flutet Waldbrandgebiet - massiver Pump- und Fördereinsatz zeigt Wirkung

THW Einsatzkräfte aus Ludwigslust, Parchim, Schwerin, Wismar und Rostock unterstützten seit Freitagabend, den 6. Juli, die Brandbekämpfungsmaßnahmen in Groß Laasch bei Ludwigslust.

Bereits mehrere Tage war dieser Einsatz in den Medien, als Freitag Abend das THW hinzugezogen wurde. Der Plan war es, die vom Brand betroffene Waldstelle zu fluten. Die besondere Herausforderung: Die Schlauchstrecke in das Gebiet zu bringen, für das ein Zugangsverbot herrschte (Munitionsreste im Waldboden).

Nach einem Probelauf wurde mit Hilfe der Löschpanzer die Schlauchstrecke zwischen dem Waldstück und der Pumpstelle errichtet. In den frühen Morgenstunden des Sonntag wurde der Förderbetrieb über die 1.300 Meter lange Strecke aufgenommen. Knapp 3.000 Liter pro Minute wurden kontinuierlich in das Waldstück gepumpt - mit großer Wirkung.
Bereits am Sonntag Nachmittag konnte Entwarnung gegeben werden, das Feuer war gelöscht. Der Wald durfte wieder betreten werden für Rückbau und Restarbeiten.

Medienberichte:

https://www.ndr.de/…/Brand-bei-Gross-Laasch-Waldstueck-wird…
vom 07.07.2018

http://www.kreis-lup.de/nachrichten/aktuelles/…
vom 07.ß7.2018

https://www.svz.de/…/flutung-des-waldes-zeigt-wirkung-id203…
vom 08.08.2018

https://www.svz.de/…/sechs-millionen-liter-in-den-wald-gepu…
vom 08.07.2018

Die gemeinsamen Anstrengungen aller Beteiligten zeigen Wirkung: So teilte die Pressestelle des Landkreises Ludwigslust-Parchim am Sonnabend unter anderem mit (Auszug): "Der massive Löscheinsatz im Waldbrandgebiet an der Autobahn 14 bei Groß Laasch (Landkreis Ludwigslust-Parchim) zeigt Wirkung: Nach Angaben der technischen Einsatzleitung gibt es dort kein offenes Feuer mehr, Glutnester sind jedoch noch vorhanden. Der Einsatz des Technischen Hilfswerks und der Lösch- und Bergepanzer hat sich nach Einschätzung der Einsatzleitung bewährt.

Seit Samstag früh um 6 Uhr pumpt das THW große Wassermengen in das Waldbrandgebiet an der Autobahn 14 bei Groß Laasch (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Etwa 1,8 Millionen Liter waren bis zum späten Nachmittag aus dem aufgestauten Ludwigsluster Kanal an die Brandherde gepumpt worden. Zusätzlich hatten die Freiwilligen Feuerwehren sechs Wasserwerfer mit einer Gesamtleistung von etwa 12.000 Litern in der Minute aufgebaut.

Ein erneuter Überflug des Brandgebietes mit einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera bestätigte Samstag Nachmittag die insgesamt positive Entwicklung. Solange jedoch noch nicht alle Glutnester im Waldboden gelöscht sind und es weiterhin zur Explosion  von Munitionsresten kommen kann, bleibt die Situation aus Sicht der Einsatzleitung hoch gefährlich."

Komplette PM des Landkreises Ludwigslust-Parchim hier.

Alle vom THW zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle "THW" für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.

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