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THW beendet Einsatz auf der 128. Travemünder Woche

Sicherheit und Logistik sind wesentliche Eckpfeiler für erfolgreiche Großveranstaltungen. Da bilden auch die internationalen Segelwettbewerbe an Nord- und Ostsee keine Ausnahme. An diesem Wochenende endete mit der letzten Wettfahrt in der Lübecker Bucht die 128. Travemünder Woche.

Damit endete auch der Wachdienst für die Sicherungsboote der THW-Fachgruppen Wassergefahren. Seit dem 21. Juli hatten insgesamt 130 Einsatzkräfte von THW, DRK-Wasserwacht und DLRG mit insgesamt 36 seetüchtigen Mehrzweckbooten, Pontons und Schlauchbooten gemeinsam für die Sicherheit der mehr als 1.200 Segler aus 20 Nationen auf dem Wasser gesorgt.

Gemeinsam mit den Einsatzkräften der beiden Wasserrettungsorganisationen hatten die THW-Kräfte für den sicheren Transport der Segler durch das dicht befahrene Fahrwasser der Travemündung auf die Wettkampfbahnen und zurück in den Hafen gesorgt. Bahnmarken, sogenannte Bubbles, Ankergeschirr, Spieren und vieles mehr wurden transportiert und für die Wettfahrten an bestimmten Positionen gesetzt.

Bei Bedarf leisteten die THW-Kräfte auch medizinische Hilfe und koordinierten gemeinsam mit den anderen beteiligten Hilfeleistungsorganisationen einen schnellen und sicheren Transport verletzter Segler an Land und organisierten die Übergabe an den Landrettungsdienst.

In einer gemeinsamen Einsatzleitstelle liefen dabei die Fäden zusammen. Über Digitalfunk und GPS wurde die Position aller Sicherungsboote ständig verfolgt und auf einer Seekarte dargestellt. So wurde gewährleistet, dass immer auch das nächstgelegene Rettungsmittel zur Einsatzstelle auf See entsandt werden konnte und die Rettungskette so möglichst kurz gehalten werden konnte.

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Travemünder Woche waren neben der Segelbundesliga und dem Seesegeln die Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften, bei denen Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt in unterschiedlichen Bootsklassen gegeneinander antraten und ihre Wettfahrten unter der Aufsicht internationaler Jurys austrugen.

Bei teils hohem Wellengang und wechselnden Winden bis zur Sturmstärke auch eine Herausforderung für die Sicherungsboote von THW, DRK-Wasserwacht und DLRG, die bei der Durchführung ihrer Sicherungsaufgaben eng mit der Wasserschutzpolizei, der Wettfahrtleitung der Travemünder Woche gGmbH und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zusammenarbeiteten. Mehrfach wurde Schlepphilfe geleistet, havarierte Segler sicher in den Hafen begleitet oder erschöpften Seglern Unterstützung beim Sichern und Aufrichten von Booten geleistet.

Seit nunmehr 19 Jahren sorgen die Wasserrettungsspezialisten des THW und der DRK-Wasserwacht gemeinsam für die Sicherheit auf der Travemünder Woche, eine der größten und erfolgreichsten Segelwettbewerbe weltweit.

Unterstützt wurden die Crews der Sicherungsboote auch in diesem Jahr vom Vorstand des Deutsch-Französischen Segelclubs „Passat“, der unbürokratisch Liegeplätze für die Sicherungsboote von THW und DRK-Wasserwacht in der Pötenitzer Wiek zur Verfügung stellte.

Im kommenden Jahr werden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte ihr 20-jähriges Jubiläum als „Sicherungsgemeinschaft Travemünder Woche“ feiern, wenn es wieder heißt „Heißt Flagge“ und „Leinen los“.

Internetlinks:

Beitrag Freie Ziege Lübeck in Facebook

http://www.travemuender-woche.com
https://www.facebook.com/Sicherungsboote-TW-380358715360778/

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